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Der Zwingerhusten geht um!

von Thomas Wagenführ (Kommentare: 0)

Er ist hoch ansteckend und hat vieles mit der Grippe gemein. Daher erkrankte Hunde von anderen Hunden fern halten!
 
Hier einige weitere Infos:
 
Typisch für den Zwingerhusten ist ein lautes, trockenes, würgendes Husten, das zunächst an einen verschluckten Fremdkörper denken lässt, den der Hund aushusten möchte. Der erkrankte Hund hustet nicht zwangsläufig ständig. Es kann auch sein, dass der Hustenreiz nur bei Belastung kurzzeitig auftritt, etwa beim Aufstehen, Laufen oder Spielen.
Bei einem schweren Krankheitsverlauf kann Fieber und zusätzlich zum Husten noch Schnupfen und eine eitrige Bindehautentzündung vorkommen sowie diverse Sekundärentzündungen. Falls mehrere virale und bakterielle Erreger beteiligt sind und weitere Stressfaktoren vorliegen (Hundesport, schlechte Haltung ...), kann auch das Allgemeinbefinden des Hundes empfindlich gestört sein. Häufig verändert sich der trockene Husten später zu einem produktiven Husten, es kommt also zur Schleimproduktion.
 
Am Zwingerhusten sind verschiedene Viren und Bakterien als Krankheitserreger, so z.B. das Canine Parainfluenzavirus Typ 2 (CPiV-2), beteiligt.

Die Übertragung der Krankheitserreger erfolgt über die Luft oder als Tröpfcheninfektion, wenn erkrankte Tiere erregerhaltiges Material aushusten oder ausniesen. Leben mehrere Hunde auf engem Raum zusammen (etwa in einem Zwinger), infizieren sie einander schnell. Erhöhtes Infektionsrisiko besteht auch dort, wo sich Hunde aus unterschiedlichen Haltungen im Rahmen von Veranstaltungen (z. B. auf dem Hundeplatz, bei einer Hundeausstellung oder in einer Spielgruppe) begegnen und dabei engen Kontakt miteinander haben. Dies trifft auch auf den Aufenthalt in Tierpensionen oder Tierheimen zu.

Die Inkubationszeit beträgt, je nach Erregertyp, 2–30 Tage. Meist heilt der Zwingerhusten nach 1 bis 2 Wochen von selbst wieder ab, aber gerade bei jungen und geschwächten Tieren kann es zu Komplikationen und bleibenden Schäden oder gar Todesfolge kommen. Ein Besuch beim Tierarzt ist immer ratsam, um Sekundärinfektionen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls die Art des Erregers zu bestimmen. Die Heilung kann medikamentös unterstützt werden. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr sollte Kontakt zu anderen Hunden möglichst eingeschränkt werden.

Mehr findet Ihr bei Dr. Internet!
Ein Teil der Informationen ist Wikipedia entnommen.

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